und so w e i t e r                                                                                        2012/13

Manchmal gibt es Momente, in denen man gar nichts ändern möchte. Aber Dinge ändern sich. Man kann die Herausforderung annehmen.

Ähnlich wie im vorangegangenen Stück “GRÜN (Arbeitstitel)” waren es auch in der Produktion “und so w e i t e r” persönliche Erfahrungen und äußere Umstände, die den Inhalt bestimmten. Die Gruppe der Tänzerinnen und Tänzer für “GRÜN (Arbeitstitel)” ist im Laufe der Probenzeit sehr zusammen- und den Choreographinnen ans Herz gewachsen – gerne hätten sie mit allen weiter gearbeitet. Jedoch standen sowohl die Tänzerinnen und Tänzer, als auch die Choreographinnen zum Zeitpunkt der Produktion "und so w e i t e r" am selben Scheidepunkt: ein Lebens- beziehungsweise Berufsabschnitt endete und ein neuer begann.
Genau an diesem Punkt wurde mit “und so w e i t e r” angesetzt - also Fortsetzung und Weitergabe thematisiert. Dabei diente das Prinzip der Kausalität von Impuls und ausgelöster Bewegung als tänzerische Grundlage. Es wurde die Frage danach gestellt, wie die Veränderung einzelner Konstanten, zum Beispiel der Distanz und Perspektive, der räumlichen Vorgabe oder bewusst getroffene Entscheidungen im Bewegungsprozess sich auf Körper, ihre Verhältnisse zueinander und damit auf den Bewegungsfluss auswirken.
“und so w e i t e r” untersuchte also drei Aspekte: Was ruft Veränderung hervor? Was sind die Bedingungen einer Fortführung? In welche Richtung oder in welcher Form kann sich Bewegung weiter- und neu entwickeln?

TANZ
: Anja Leibfritz, Björn Weghenkel, Julian Nketiah, Lara Lück, Laura Pohlmann, Margarita Dück, Nadine Isabell Kipka, Pauline Rygulla, Sabrina Dunja Schneider und Sonja Hövelmann



CHOREOGRAPHIE KONZEPT BÜHNE
: ConcEpt2.1 (Sabrina Dunja Schneider, Svenja Ludwig)

MUSIK
: Uri Caine Ensemble “Variations on Goldberg-Variations” 

TECHNIK: scheinzeitmenschen (Valeska Klug & Birk-André Hildebrandt)

LAYOUT: 
Jay Lü

FOTOS: Peter Lück